Laut versch. Berichten wird derzeit über eine “Hintertür” auch Backdoor genannt in der Kommunikationssoftware Skype spekuliert. Bei einem Treffen von ranghohen Beamten des österreichischen Innenministeriums am 25. Juni wurde mitgeteilt, dass das Abhören von Skype kein Problem mehr darstelle. Die Frage ist nur wie das ohne den Einsatz einer “Hintertür” in der Software möglich sein soll. Skype verschlüsselt die PC zu PC Kommunikation mit AES-256.
Es gibt eigentlich nur wenige Möglichkeiten diese Verschlüsselung zu umgehen.
1. Eine Backdoor mit welcher man die Verschlüsselung direkt auf dem PC aushebelt
2. es gibt einen Generalschlüssel über den man den gespeicherten Datenstrom von Skype entschlüsselt
oder
3. diese Behauptung es wäre kein Problem Skype abzuhören ist nur ein Fake, oder auch als “Staatliche-Nebelkerze” bezeichnet, welche schon beim guten alten Bundestrojaner reichlich unters Volk gebracht wurden.
Möglichkeiten um Datenströme zu protokollieren oder gar zu manipulieren sind aber auch kein großes Problem mehr. Der Staat, also bestimmte Behörden haben bereits Möglichkeiten für eine vollständige Überwachung der Kommunikation im Internet geschaffen. Sogar gezielte “Man-In-The-Middle-Angriffe” wären denkbar. Ob das ganze über SINA-Boxen, IMS-Systeme oder ähnliche Schnittstellen abläuft ist unklar. Fakt ist aber, dass über diese Schnittstellen bei den Providern ein zentraler Zugriff auf die Telekommunikation seitens der Behörden möglich ist.
Es ist denkbar, dass das Abhören von Skype mithilfe eines Generalschlüssels ähnlich funktionieren könnte.