Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos
und Materialien:
 
    » Startseite «  
 
    » Services «  
 
    » Merchandising «  
 
    » Kontakt «  

Broker / MarketMaker mit undurchsichtigen Methoden.

Samstag, 8. Oktober 2011 |  Autor: admin

Hier eine kurze Schilderung zu einem (für meine Begriffe) wirklich unseriösem Verhalten eines CFD-Brokers/MarketMakers. Ich nenne hier natürlich keine Namen weder den des Kundenberaters noch des Brokers. Mir geht es mehr um die Art und Weise und die Mechanismen mit denen manche Broker arbeiten. Forex und CFD-Broker gibt es wie Sand am Meer. Deshalb sollte man sehr genau auf Einzelheiten achten bei einer Kontoeröffnung. Nach dem Besuch einer Webseite eines CFD-Brokers wollte ich mehr wissen und habe deshalb den Support kontaktiert. Auf der Webseite konnte ich nämlich keine konkreten Angaben so z.B. kleinste handelbare Einheit, Mindesteinlage Pip/Tick Wert usw. finden. Der sehr freundliche Mitarbeiter erklärte mir verschiedene Vorteile des Handelns mit seiner Plattform und des Brokers. Auf meine Frage hin, was denn nun die kleinste handelbare Einheit wäre, wollte der Mitarbeiter erst einmal wissen was ich den bereit wäre auf das Konto zu überweisen. Natürlich sehr geschickt formuliert, sodass man erst mal gar nicht weiß um was es geht. Nach dieser Information und noch etwas Geschwafel sagte er mir, dass die kleinste handelbare Größe 50,000 Einheiten wären, also 0,5 Lot. So weit so gut.

Wenn man mit Teilverkäufen arbeitet z.B. mit einer Positionsgröße welche durch 3 teilbar ist und man 1,5 Lot des CFD’s auf den FDax oder etwa gar Silber handelt und der Markt nur 10 Punkte gegen einen läuft, sind dort schnell ein paar Hundert Euro im Ar….sch. Also bei kleineren Konten ist hier ein vernünftiges Risk- und Moneymanagement unmöglich.

Schon da war für mich klar, dass hier keine Kontoeröffnung stattfindet. Leider lies der Mitarbeiter nicht locker und ich bekam in den nächsten Wochen immer wieder Anrufe. Obwohl ich schon mehrfach erklärt hatte, dass ich mir die Plattform in Ruhe anschauen möchte und ich bei Fragen zurückrufe. Als der Mitarbeiter merkte dass er es mit einer Kontoeröffnung bei mir schwer haben würde, machte er mir einen anderen einmaligen Vorschlag. Es gäbe die Möglichkeit, dass erfahrene Trader mit meinem Geld handeln. Ein SuperTrader “spiegelt” sozusagen seine Trades auf die Kundenkonten. In dem Gespräch und anhand von Dokumenten stellte ich fest, dass dieser Prof. Dr. SuperTrader komischerweise mit Einheiten kleiner als 0,5 Lot handelte, sogar von Micro-Lots war auf einmal die Rede die der SuperTrader auf mein Konto “spiegelt”. Es war auch die Rede (wenn ich es richtig verstanden habe) von Spread-Betting, :-) dass so etwas auf CFD-Konten geht war mir neu. Es würde also für mein Geld so gut wie kein Risiko bestehen. Sogar schon ab einer Kontogröße von 10.000 Euro wäre das alles kein Problem auch schon mit 5000 Euronen wäre ich dabei. Ich müsste mich nur schnell Entscheiden, denn das Angebot ist nur noch bis zum 15. des Monats gültig. Völlig Transparent natürlich, würde ich sehen, wie der SuperTrader mein Konto in ungeahnte Höhen katapultiert. (Der letzte Satz ist etwas übertrieben von mir!)

Fazit: Für mich sind das klare unseriöse Gepflogenheiten eines MarketMakers. Wenn ein Kunde anhand der Kontogröße und eines Gespräches mit dem Kundenberater auf eine minimum Size “festgezurrt” wird welche er handeln muss, ist das nicht seriös. In Drawdown-Phasen hat man keine Möglichkeit seine Positionsgrößen nach unten zu fahren usw. Für den MarketMaker natürlich lukrativ, weil alles was ich verliere er selbst “eincasht”. Im Umkehrschluss heißt das, der Broker legt als erstes einmal fest, wie hoch die Verluste mindesten sein müssen die ein Kunde bei einer bestimmten Kontogröße machen muss, wenn er falsch liegt. Im Gegensatz dazu darf natürlich der SuperTrader der für den Broker arbeitet und Kundengelder verwaltet ein anderes Risiko fahren. Auch das ist natürlich klar, denn wenn der SuperTrader mit so einem Risiko arbeiten müsste wie der Otto-Normal-Trader, würden die Kunden in Verlustphasen ganz schnell wieder ihr Geld abziehen.

Ein einigermaßen seriöser und transparenter Broker sollte klare Regeln haben Betreffs der Kontogröße und der darauf handelbaren Size und diese Infos auch auf seiner Webseite schreiben. Wenn erst ein auf Verkaufsgespräche getrimmter Mitarbeiter den Kunden in eine Kategorie schiebt doof, doofer, am doofsten, dann ist das schon bedenklich.

Also bei der Auswahl eines Brokers vor allem im CFD-Bereich lautet das Motto: Immer schön dumm stellen und so viele Informationen wir möglich bekommen. Erst dann wird das Bild klar!!!

Trackback: Trackback-URL | Feed zum Beitrag: RSS 2.0
Thema: Trading und Finanzen

Diesen Beitrag kommentieren.

Kommentar abgeben